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Samstag, 31. Oktober 2015

Samstag bei Días De Cine

10-12 Uhr
"Desde la imagen, por la memoria, contra el olvido"
Podiumsdiskussion in der Goethe-Universität Frankfurt am Main

16.00 Uhr
Aquí Estoy Aquí No von Elisa Eliash (Chile)

18.00 Uhr
El aula vacía von diversen Regisseuren aus Lateinamerika

20.00 Uhr
Karai Norte von Marcelo Martinessi (Paraguay) 
und 
Distancia von Sergio Ramírez (Guatemala) in Anwesenheit des Regisseurs

22.30 Uhr
Guida von Rosana Urbes (Brasilien)
und 
Carmin Tropical von Rigoberto Perezcano (Mexiko)


Freitag, 30. Oktober 2015

Freitag bei Días de Cine

15-17 Uhr
"Cine(s) de América Latina siglo XXI: protagonistas, tendencias, desafíos"
Podiumsdiskussion in der Goethe-Universität Frankfurt am Main

20.00 Uhr
Eröffnung
María y el Araña von María Victoria Menis (Argentinien) in Anwesenheit der Regisseurin
Trailer: https://youtu.be/sDy1UQRs4uw

22.45 Uhr
El elefante desaparecido von Javier Fuentes-León (Peru)
Trailer: https://youtu.be/SYKsVDCJSJY

Trailer 3. Días de Cine

In kürze fängt Días de Cine in Frankfurt seine dritte Edition an! Hier ist nochmal einen Vorgeschmack der Filme, die Sie bei uns sehen werden können:


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Podiumsdiskussionen in der Goethe-Universität

Dank der Zusammenarbeit mit dem Institut für Romanische Sprachen und Literaturen der Goethe-Universität Frankfurt am Main organisieren wir dieses Jahres zwei Podiumsdiskussionen mit unseren Gästen aus Lateinamerika:



Freitag | 30. Oktober 2015 | 15:00 Uhr - 17:00 Uhr
"Cine(s) de América Latina siglo XXI: protagonistas, tendencias, desafíos"
„Lateinamerikanisches Kino im 21. Jahrhundert: Mitwirkende, Tendenzen, Herausforderungen“
Podiumsteilnehmer: Laura Astorga + Sergio Ramírez + María Victoria Menis
Moderation: Marta Muñoz-Aunión + David Olmos (DW Akademie)


Samstag | 31. Oktober 2015 | 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
"Desde la imagen, por la memoria, contra el olvido"
„Vom Bild, zum kollektiven Gedächtnis, gegen das Vergessen“
Podiumsteilnehmer: Sergio Ramírez (Regisseur) + Prof. Roland Spiller (Goethe-Universität Frankfurt am Main) + David Olmos (Deutsche Welle Akademie) + Hans Peter Böffgen (Regisseur)
Moderation: Marta Muñoz-Aunión


Die Diskussionen werden auf Spanisch geführt und nach Bedarf übersetzt. 


Veranstaltungsort: Raum 1.811 (Casino), Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Lageplan:


Samstag, 10. Oktober 2015

Mateo (Kolumbien)

Aus Kolumbien kommt der Film Mateo, der sich in der Provinzstadt Barrancabermeja am Rio Magdalena abspielt. Der junge Mateo lebt mit seiner Mutter und arbeitet für seinen Onkel, einen örtlichen Mafioso, indem er Schutzgeld kassiert. Mateos Leben wird sich ändern, als er den Auftrag erhält, die politischen Aktivitäten einer Theatergruppe auszuspionieren.

Der Debütfilm der Regisseurin Maria Gamboa basiert auf einer wahren Geschichte und hat mehrere Preise gewonnen, wie Bestes Drehbuch und Bester Erstlingsfilm beim Miami International Film Festival (USA).

Schauen Sie hier den Trailer - und am 1.11. den Film im Kino des Deutschen Filmmuseums!


Donnerstag, 8. Oktober 2015

Princesas Rojas (Costa Rica)

Princesas Rojas (Red Princesses) ist der erste Spielfilm der in Costa Rica geborenen Regisseurin Laura Astorga.

Es handelt sich um die Geschichte von Claudia und ihrer Schwester Antonia. In Zeiten der sandinistischen Herrschaft flüchten sie mit ihren Eltern vor den Unruhen in Nicaragua ins benachbarte Costa Rica. Durch das ständige Unterwegs-Sein führen die Mädchen ein unbeständiges Leben und dadurch kommt ihre Familie nicht zur Ruhe.

Der Film Princesas Rojas hat unter anderen folgende Preise bekommen: Bester Erstlingsfilm (Festival Internacional de Cine Latino de Los Ángeles), Bester Erstlingsfilm (Festival de Cine Latinoamericano y Caribeño de Margarita) und Publikumspreis (Festival Internacional de Cine Paz con la Tierra, San José, Costa Rica).

Wir freuen uns sehr, dass Laura Astorga nach Frankfurt kommt, um ihren Film am Sonntag, 1.11., um 18.00 Uhr persönlich zu präsentieren. Sie wird außerdem in der Podiumsdiskussion „Lateinamerikanisches Kino im 21. Jahrhundert: Mitwirkende, Tendenzen, Herausforderungen“ am Freitag, 30.10., in der Goethe-Universität teilnehmen.

Bis dahin können Sie sich hier den Trailer von Princesas Rojas angucken:

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Kurzfilm: Guida (Brasilien)

Guida arbeitet seit 30 Jahren im Stadtarchiv. Ihre langweilige Routine ändert sich, als sie spontan auf eine Anzeige antwortet - es wird ein Nacktmodell für den Zeichenkurs eines kulturellen Zentrums gesucht.

Durch die Sensibilität der Hauptfigur ermöglicht der Film eine Reflexion über die Wiederentdeckung der künstlerischen Inspiration, über Kunst als Mittel der Veränderung und über das Konzept der Schönheit.

Der Kurzfilm der Brasilianerin Rosana Urbes hatte bei Festivals weltweit eine sehr erfolgreiche Karriere und hat mehr als 40 Preise gewonnen, unter anderem beim Anima Mundi (Brasilien), Festival du film d'animation d'Annecy (Frankreich) und Chilemonos (Chile).

Am Samstag, 31.10., um 22.30 Uhr hat auch das Frankfurter Publikum die Möglichkeit, Guida kennenzulernen - der Kurzfilm eröffnet die Vorführung von Carmin Tropical.

Ein klein bisschen Guida gibt es auch schon hier zu sehen:



Dienstag, 6. Oktober 2015

Carmin Tropical (Mexiko)

Carmin Tropical ist die Geschichte einer Rückkehr. Mabel kehrt in ihr Dorf zurück, in dem traditionell viele Transsexuelle (wie sie selbst) leben. Dort will sie den Mörder ihrer Freundin Daniela ausfindig machen. Es wird eine Reise durch Sehnsucht, Liebe und Verrat.

Der Film von Rigoberto Pérezcano hat "Bestes Drehbuch" bei Premio Ariel de la Academia Mexicana de Artes y Ciencias Cinematográficas gewonnen. Außerdem hat er folgenden Preise bekommen: Mejor Largometraje Mexicano (Muestra Internacional de Cine con Perspectiva de Género), Best Narrative Feature (Urban World Film Festival) und Mejor Largometraje Mexicano (Festival de Cine de Morelia).

Ein absolut sehenswerter Film, den wir am Samstag, 31.10., um 22.30 Uhr im Deutschen Filmmuseum zeigen werden!

Hier geht es zum Trailer:



Montag, 5. Oktober 2015

O Menino e o Mundo (Brasilien)

Zum ersten Mal zeigen wir bei Días de Cine einen brasilianischen Film, und zwar den Animationsfilm O Menino e o Mundo (The Boy and the world) von Alê Abreu. Dass wir einen Trickfilm zeigen, ist übrigens auch ein erstes Mal!

Die Geschichte eines Jungen, der in die Stadt fährt, um nach seinem Vater zu suchen, wird ohne Dialoge - aber dafür mit einer wunderschönen Filmmusik - erzählt.

O Menino e o Mundo hat weltweit schon mehr als 40 Preise gewonnen und war in mehr als 150 Festivals zu sehen. Endlich kommt er nach Frankfurt und wir freuen uns sehr, diesen Film am Sonntag, 1.11., um 15.00 Uhr beim Deutschen Filmmuseum zeigen zu können. Ohne Zweifel werden nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene von diesem fabelhaften Abenteuer gerührt sein!


Einen Vorgeschmack sehen Sie hier:



Samstag, 3. Oktober 2015

Kurzfilm: Karai Norte (Paraguay)

Mit Karai Norte (Man of the North) zeigen wir bei Días de Cine nochmal die Vielfalt der Sprachen in Lateinamerika: Der Kurzfilm von Marcelo Matinessi wurde auf Guarani - neben Spanisch auch Amtssprache in Paraguay - gedreht. Und wir sind stolz darauf, es in der Originalfassung mit englischen Untertiteln präsentieren zu können!

Der Film war bei der Berlinale 2015 zuerst zu sehen (erstmalig für einen Kurzfilm aus Paraguay) und hat seitdem viele Preise gewonnen: Best Short bei AXN Film Festival, Mejor Corto Iberoamericano (Festival de Cine de Guadalajara, Mexiko), Prêmio Glauber Rocha (36ª Jornada de Cinema de Bahía, Brasilien), Menção Especial (Festival de Curtas Kinoforum, São Paulo, Brasilien) und Mejor Cortometraje por el Voto del Público (Festival de Cine Cero Latitud, Ecuador).

Wir zeigen Karai Norte am Samstag, 31.10., um 20.00 Uhr als Vorfilm für Distancia von Sergio Ramirez. Wie immer im Kino des Deutschen Filmmuseums.

Noch mehr über den Film: http://karainorte.blogspot.com

Distancia (Guatemala)

Aus Guatemala kommt Distancia (Distance), ein sehr interessantes Werk, in dem nicht nur spanisch, sondern auch Maya-Sprachen gesprochen werden. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte und wurde von Laiendarsteller gespielt.

Ein bisschen über die Handlung: Tomás Choc ist 2 Tage und 150 Kilometer von einem Wiedersehen mit Lucía, seiner einzigen Tochter, entfernt. Es ist zwanzig Jahre her, seit das damals dreijährige Mädchen entführt wurde, inmitten des guatemaltekischen Kriegs. Weil ihn die Trennung sehr schmerzt und damit seine Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, schreibt Tomás seine Erfahrung in einem Heft nieder, um es seiner Tochter irgendwann überreichen zu können.


Wir sind stolz darauf, den Regisseur Sergio Ramiréz in Frankfurt begrüßen zu dürfen! Er wird nicht nur nach der Filmvorführung am 31.10. im Deutschen Filmmuseum für ein Gespräch über den Film sein, sondern auch an den Podiumsdiskussionen in der Goethe-Universität teilnehmen.

Das ganze Programm finden Sie hier.



Donnerstag, 1. Oktober 2015

El Aula Vacía (diverse Länder)

Einer der Höhepunkte dieses Jahres bei Días De Cine ist die Filmvorführung am 31.10. von El Aula Vacía (The Empty Classroom), in dem es um Schulabbruch geht. Das ist zum einen ein sehr wichtiges Thema in Lateinamerika, zum anderen reflektiert die multinationale Produktion dieses Filmes die Idee von einem lateinamerikanischen Zusammenkommen, die wir bei Días de Cine in Vordergrund stellen wollen.

Es handelt sich eigentlich nicht um einen Film, sondern um zehn Filme: Unter der künstlerischen Leitung von Schauspieler und Regisseur Gael García Bernal durchleuchten preisgekrönte Regisseure in kurzen Dokumentarfilmen die Hintergründe der hohen Schulabbruch-Rate in Lateinamerika.

Hier ist die komplette Liste der Kurzfilme und Regisseure von El Aula Vacía:

Las Buenas Intenciones
Regisseur: Carlos Gaviria, Kolumbien
Alondra
Regisseure: Daniel und Diego Vega, Peru
Igor
Regisseur: Eryk Rocha, Brasilien
Matemática
Regisseurin: Flavia Castro, Brasilien
Leguas
Directora: Lucrecia Martel, Argentinien
Hugo
Regisseurin: Mariana Chenillo, Mexiko
Amortizado
Regisseur: Nicolás Pereda, Mexiko
Piñalito
Regisseur: Pablo Fendrik, Argentinien
Más o menos
Regisseur: Pablo Stoll, Uruguay
Ver, Oír y Callar
Regisseurin: Tatiana Huezo, El Salvador

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Mehr über den Film und das gesamtes Projekt finden Sie unter www.elaulavacia.org


Zum Schluss finden Sie hier noch den Trailer von "El Aula vacía":